09.02.2017 "Jobs for Future macht fit fürs Studium"

Vom 9. bis 11. März informieren Hochschulen und Akademien auf dem Messegelände Villingen-Schwenningen über Perspektiven für einen höheren Abschluss

Villingen-Schwenningen – Ein Studium kann im Berufsleben ein Türöffner sein. Viele Menschen streben daher nach einem höheren Abschluss – ob Abiturienten, Berufstätige, Wiedereinsteiger oder Auszubildende. Auf der Jobs for Future – Messe für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung vom 9. bis 11. März 2017 in Villingen-Schwenningen mit 280 Ausstellern beantworten Hochschulen, Akademien und Fachschulen Fragen zu Studiengängen. Welche Voraussetzungen muss man mitbringen und was verbirgt sich hinter unbekannteren Studiengang-Bezeichnungen?

Massenstudiengänge wie BWL, Jura, Germanistik oder Medizin sind den meisten ein Begriff. Doch auf der Jobs for Future werden auch Alternativen präsentiert. So führt die Hochschule Furtwangen im kommenden Wintersemester den Studiengang Ingenieurpsychologie ein. Ob Smartphone, Fahrscheinautomat oder hochkomplexe Maschine: Je intuitiver diese zu bedienen sind, desto besser. Ingenieurpsychologen sollen hier für einfaches Handling sorgen. Ebenso sind kreative Köpfe mit Technik-Verständnis an der Akademie der media und an der mAHS media Akademie Hochschule Stuttgart gefragt: Studenten mit einem Bachelor-Abschluss in „Game-Design“ oder „TV-Producing“ sind in der Unterhaltungsindustrie gefragt. Die SRH Hochschule für Wirtschaft und Medien in Calw ergänzt beispielsweise die Medien-Studiengänge um die Fachrichtung Kulturmanagement. Rund um Textildesign, Modedesign sowie Informatik drehen sich die Bachelor-Studiengänge der Hochschule Reutlingen. Und die Hochschule für Life Scienes aus der Nordwestschweiz will die Studierenden befähigen, Lebensqualität und Umwelt zu verbessern.

Nicht nur im Hörsaal sitzen, sondern auch im Betrieb aktiv mitarbeiten und schon ein Gehalt beziehen? An der Dualen Hochschule Baden-Württemberg verbringt man alle drei Monate eine ebenso lange Praxisphase im Partnerunternehmen. Projektleiterin Karin Huber stellt den großen Vorteil der Jobs for Future heraus: „Zuerst am Stand der Dualen Hochschule Infos zum Studium sammeln, dann direkt weiter gehen zu potenziellen Arbeitgebern. Da warten reizvolle Kombinationen.“ Online einkaufen ist beliebt, der Kunde trifft höchstens mal den Zusteller. Doch Paketdienste bieten auch Chancen fürs duale Studium: BWL mit der Vertiefung Spedition und Logistik. Und Lebensmittel-Discounter suchen junge Leute für BWL mit der Fachrichtung Konsumgüterhandel und Logistik.

Sogar studieren ohne Abi ist keine Illusion. Gestandene Kaufleute, Meister und Techniker können parallel zum Job einen Hochschulabschluss erlangen – zum Beispiel am Management-Zentrum Villingen oder an der Steinbeis-Hochschule.