24. bis 26. September 2020

10.00 bis 17.00 Uhr

Veranstaltungsort:
Messegelände VS-Schwenningen

Aktuelles

Tipps für die passende Ausbildung

Berufe-Messe vom 24. bis 26. September / Bewährte, wenig bekannte und neue Ausbildungsmöglichkeiten / Viele Partnerfirmen fürs duale Studium

Villingen-Schwenningen – Wie findet man das Berufsfeld, das am besten zu einem passt? Wie rüstet man sich am besten für eine Zukunft in einer globalisierten, digitalisierten Arbeitswelt? Wer sich unter den vielen Optionen orientieren will, braucht die Unterstützung erfahrener Berater. Diese finden junge Menschen konzentriert auf der Jobs for Future vom 24. bis 26. September in Villingen-Schwenningen. Der große Vorteil: Persönliche Beratung am Messestand über Berufe, die duale Ausbildung, über deren Voraussetzungen und mögliche Alternativen. Die Messe in Villingen-Schwenningen startet mit den bekannten Hygieneregeln in mit breiten Gängen besonders großzügig geplanten vier Messehallen. Besucher müssen sich vorab online oder vor Ort registrieren. Mund-Nasen-Schutz ist zu tragen.

Neue Zukunfts-Chancen

Die Unternehmen suchen junge Leute zur Ausbildung für viele bekannte und begehrte Jobs: als Werkzeugmechaniker, Augenoptiker und Hörakustiker, Bankkaufleute, Hotelfachleute und Köche. Die Messe zeigt auch weniger bekannte Berufsbilder, auf die junge Leute oft erst beim Rundgang stoßen. Künftige Maßschneider, Schuhfertiger, Brauer und Mälzer werden ebenso gesucht wie Produktdesigner – schließlich soll ein tolles Produkt auch gut aussehen. Ganz neue Zukunftschancen für junge Menschen eröffnen sich in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Die bisher getrennten Ausbildungswege in der Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege werden gebündelt in einer einzigen generalistischen Ausbildung.

Hier gibt’s viele Tipps – Last-Minute-Börse

Auf der Messe sind die Berater für Bildung und Beruf auf kürzesten Wegen erreichbar. Die Agentur für Arbeit Rottweil – Villingen-Schwenningen beantwortet alle Fragen und informiert individuell. Einen umfassenden Überblick über Ausbildungsberufe geben die Handwerkskammer Konstanz und die Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg. Die Experten an den Ständen haben viele freie Lehrstellen und Praktikumsplätze im Gepäck, vor allem für Kurzentschlossene, die noch ins laufende Ausbildungsjahr einsteigen wollen (Terminvereinbarung online möglich). Also nichts wie hin!

Geld gibt’s auch im Studium

Studieren mit regelmäßigem Gehalt auf dem Konto, studieren in Kombination mit einer Berufsausbildung, das fertige Studium mit einem Master krönen oder als Berufstätiger – ob in Voll- oder Teilzeit – ein Studium anstreben? Vieles ist möglich! Oft beginnt die Studienwahl mit einer vagen Vorstellung. Wer auf den Studienabschluss nicht verzichten und trotzdem gleich ins Berufsleben starten will, ist an einer dualen Hochschule richtig. In meist dreimonatigen Theoriephasen drücken die Studierenden die Hörsaalbank, gefolgt von einer ebenso langen Phase im Partnerunternehmen. So landet nicht nur monatlich ein Gehalt auf dem Konto, die Studierenden haben wegen ihrer intensiven Firmenkenntnis zum Abschluss oft schon den Arbeitsvertrag in der Tasche. Auf der Jobs for Future bieten zahlreiche Partnerfirmen einen Praxisplatz passend zum dualen Studium an. Man kann direkt unkompliziert die ersten Kontakte mit den Personalern knüpfen.

Industrie-Studium

Klassiker wie Jura, Germanistik oder Medizin sind immer noch sehr im Trend. Es lohnt sich auch der Blick über den Tellerrand, denn dort warten viele reizvolle Alternativen. Neu seit dem vergangenen Wintersemester an der Hochschule Furtwangen (HFU) ist das Industriestudium, das die Hochschule selbst als „studieren deluxe“ bezeichnet: Das Studium Plus wird kombiniert mit dem IHK-Facharbeiterabschluss – von Beginn an unter dem Dach eines Unternehmens, also ebenso mit einem monatlichen Gehalt versehen. Spannend auch die Berufsausbildung MATSE – Mathematisch-technischer Softwareentwickler – verbunden mit einem Informatikstudium.an der HFU zum Studium Plus.

Filme vertonen als Studium

Die HFU fällt immer wieder auf mit außergewöhnlichen Studiengängen, so der Masterstudiengang Music-Design. In Zusammenarbeit mit der Musikhochschule Trossingen werden Studierende ausgebildet, die später Film-, TV- und Radioproduktionen vertonen. Am Puls der Zeit ist die HFU mit ihrem vor wenigen Jahren eingeführten Bachelor-Fach Ingenieurpsychologie, das – ungewöhnlich für Technikstudiengänge – mehrheitlich von Frauen studiert wird.

Kliniken optimieren lernen

An der Hochschule für Life Sciences aus der Nordwestschweiz, die auf der Jobs for Future vertreten ist, macht man sich Gedanken, wie die Arbeitswelt in Pflege und im Gesundheitsbereich optimiert werden kann. Im Studiengang Biomedizinische Informatik geht es darum, bei einem Krankenhaus-Neubau Laufwege der Patienten zu verbessern.