11. bis 13. März 2021

09.00 bis 17.00 Uhr

Veranstaltungsort:
Messegelände VS-Schwenningen

Aktuelles

Endlich wieder ein Treffpunkt zum Netzwerken

Villingen-Schwenningen – Am 24. September startet die dreitägige Berufe-Messe Jobs for Future. Damit setzt die Messegesellschaft in Villingen-Schwenningen ein wichtiges Zeichen in der Region für junge Menschen, die einen Ausbildungsplatz suchen, und für Menschen, die sich für einen neuen Job interessieren. „Mit dieser Messe gibt es endlich wieder eine lebendige, lockere Kommunikationsplattform – endlich können sich Besucher wieder Face-to-Face bei Personalern informieren”, zeigte sich Stefany Goschmann, Geschäftsführerin der SMA Messe- und Ausstellungs-GmbH, am Montag vor der Presse erfreut. Die wegen des Corona-Virus vom März verschobene Messe findet mit rund 100 Ausstellern statt. Die Messe-Chefin stellte detailliert das Hygiene-Konzept („Gesundheit von Besuchern und Ausstellern ist das Wichtigste!“) vor: Messehallen mit extra breiten Gängen, kontinuierliche Belüftung, Mund-Nase-Bedeckung ist zu tragen und alle Besucher müssen sich registrieren lassen.

Vom Schüler bis zum Ingenieur – die Messe heißt alle willkommen. Auf der Jobs for Future – Messe für Arbeitskräfte, Aus- und Weiterbildung findet jeder etwas für die Berufsplanung. Fachkräfte und Absolventen unterschiedlichste Jobs, die passende Weiterbildung und junge Leute Ausbildungsplätze, Studienangebote oder Partnerfirmen für ein duales Studium. IHK-Präsidentin Birgit Hakenjos-Boyd eröffnet als Schirmherrin die Messe am Donnerstag.

Das Messekonzept ist klar beschrieben: Alles kompakt auf kurzen Wegen und unter einem Dach, persönliche Kontakte ohne Voranmeldung, Vorträge und Workshops sind zukunftsorientiert. Die unkomplizierte Kontaktaufnahme wird unterstützt: Mit Buttons können Besucher die gewünschte Berufsrichtung signalisieren. An Pinnwänden und in der Messe-App werden zahlreiche Angebote für offene Stellen, Ausbildungsplätze und Praktika veröffentlicht.

Neu ist eine Last-Minute-Börse, die allen hilft, die noch keinen Ausbildungsplatz ergattert haben, obwohl das Ausbildungsjahr Anfang September bereits begonnen hat. Agentur für Arbeit, IHK und Handwerkskammer setzen gezielt auf Nachvermittlung und informieren über offene Ausbildungsplätze, die sofort besetzt werden können. Die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg versichert: „Die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen in der Region ist unverändert hoch.“ Auch die Handwerkskammer Konstanz macht den Jugendlichen Mut: „Nach der anfänglichen Verunsicherung ist klar: Im Handwerk gibt es nach wie vor gute Perspektiven, und die Betriebe der Region freuen sich auf Verstärkung. Deswegen setzen wir alles auf gezielte Vermittlung.“ Die ausführlichen Beratungsgespräche im maximal 30-Minuten-Takt sind individuell und kostenlos. Interessierte Schüler sollten sich vorab unter www.jobsforfuture-vs.de für einen Termin anmelden. Ansprechpartner in Sachen Last-Minute-Azubisuche ist auch die Placement-Agentur „biema – beruflich richtig platziert“.

Angehende Auszubildende können unkompliziert mit den Ausstellern am Stand reden – oft sogar mit Azubis, die aus dem Firmenalltag berichten. Um einen coolen Ausbildungsplatz zu finden, sollten die jungen Leute auch über den Tellerrand der gängigen Berufe schauen. Da entdeckt man viele außergewöhnliche Berufsbilder – beispielsweise Maßschneider, Produktdesigner oder Nudelmacher. Auch die neue generalistische Pflegeausbildung, die die bisherigen Ausbildungen in der Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege bündelt, wird vorgestellt.

Studieren mit regelmäßigem Gehalt auf dem Konto, in Kombination mit einer Berufsausbildung oder das fertige Studium mit einem Master krönen. Vieles ist möglich! Auf der Jobs for Future bieten zahlreiche Partnerfirmen einen Praxisplatz passend zum dualen Studium an. Man kann direkt unkompliziert die ersten Kontakte mit den Personalern knüpfen. Als gestandener Berufstätiger ist sogar ein wirtschaftswissenschaftliches Studium an der VWA Business School in Teilzeit  möglich.

Ein Plus auf der Messe ist die große Bandbreite sowie die persönliche und individuelle Beratung! Das Regionalbüro & Netzwerk für berufliche Fortbildung Schwarzwald-Baar-Heuberg beispielsweise zeigt laut der Leiterin Ulla-Britt Voigt differenzierte Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten auf und hält für Menschen in allen Phasen des Berufslebens die passenden Kurse und Lehrgänge bereit. Auf der Work4Future-Fläche wird obendrein gezeigt, wie sich ein Homeoffice-Arbeitsplatz ideal gestalten lässt. Die Firma MBB berufliche Bildung & Beratung bietet CNC- und CAD-Schulungen an. Henriette Stanley, neue Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Schwarzwald-Baar-Heuberg, ist mit dem Welcome Center auf der Messe vertreten: „Uns ist enorm wichtig, qualifizierte Fachkräfte in der Region zu halten und eng mit den Unternehmen zusammen zu arbeiten, um Bedarfe erfolgreich decken zu können.“ Die neugegründete Agentur biema Transfer GmbH zeigt Wege auf, wie Trennungsprozesse für alle Beteiligten fair ablaufen können, falls es zu einer – betriebsbedingten – Kündigung kommt.